Beschluss des 2. Kreisparteitags
Wir bedauern die Konflikte, die sich in letzter Zeit zwischen der LINKEN und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ergeben haben. Inhaltlich sehen wir dafür keine Notwendigkeit. Aber auch innerparteilich sind wir vor ähnlich gelagertem Aufruhr nicht gefeit. Wir fordern die Gremien und GenossInnen an der Parteispitze der LINKEN zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Medienkampagnen auf, wie sie etwa gegen Christel Wegner losgetreten wurde. Wir halten eine solidarischere Kultur im Umgang miteinander für dringend geboten, die die Fehlbarkeit der und des Einzelnen akzeptiert und auf interne Konfliktlösung setzt. Wir lassen uns nicht auf Denunziationen ein und stehen solidarisch zusammen. Wir fordern: Wehret den Anfängen! Was heute mit dem Ausschluss einzelner Genossinnen und Genossen beginnt, mündet morgen in die neuerliche Spaltung der Linken und der Partei.
Mit der DKP verbinden uns – trotz Konkurrenz bei Wahlantritten – gemeinsame Wurzeln, eine gemeinsame Leidensgeschichte und in weiten Bereichen übereinstimmende Ziele. In der Sache dürfen und wollen wir uns nicht durch Agitation von außen spalten lassen. Wir haben es selbst in der Hand, diesen Angriffen zu trotzen und die Einigkeit zu erhalten.